konkret - das linke Magazin: Archiv
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Lesen, was andere nicht wissen wollen.

konkret ist eine 1957 gegruendete deutsche Zeitschrift, die "mit einer Unterbrechung von November 1973 bis Oktober 1974" bis heute erscheint. Die monatlich erscheinende "Zeitschrift fuer Politik und Kultur" vertritt weit links angesiedelte Positionen; waehrend sie selbst sich als "einzige linke Publikumszeitschrift Deutschlands" versteht, wird sie vom Verfassungsschutz dem "undogmatischen Linksextremismus" zugeordnet.

Zu den konkret-Mitarbeitern gehoerten ueber die Jahre viele bekannte freie Publizisten, z. B. Guenter Amendt, Walter Boehlich, Martin Buesser, Diedrich Diederichsen, Sebastian Haffner, Ulrich Holbein, Guenther Jacob, Reinhard Kahl, Otto Koehler, Erich Kuby, Dietrich Kuhlbrodt, Robert Kurz, Uwe Nettelbeck, Reinhard Opitz, Peggy Parnass, Wolfgang Pohrt, Karl Heinz Roth, Georg Seesslen, Kay Sokolowsky, Ingrid Strobl und Oliver Tolmein.

Nicht nur professionelle Journalisten lieferten Beitraege zur konkret, auch Hochschullehrer, wie u. a. die Professoren F. W. Bernstein, Georg Fuelberth, Ernst Fuerntratt-Kloep, Freerk Huisken, Oskar Negt und Klaus Theweleit, des Weiteren bekannte Schriftsteller wie Heinrich Boell, Peter O. Chotjewitz, Dietmar Dath, Karlheinz Deschner, Hubert Fichte, Erich Fried, Gerd Fuchs, Robert Gernhardt, Peter Hacks, Eckhard Henscheid, Gerhard Henschel, Guenter Herburger, Wladimir Kaminer, Yaak Karsunke, Brigitte Kronauer, Robert Neumann, Hermann Peter Piwitt, Ernst Alexander Rauter, Michael Scharang, Michael Schneider, Horst Tomayer, Henning Venske und Peter Paul Zahl, sowie (Ex-)Politiker wie Jutta Ditfurth, Rudi Dutschke, Thomas Ebermann, Karl-Heinz Hansen, Rainer Trampert, Juergen Trittin, Sahra Wagenknecht, Mathias Wedel und Winfried Wolf.

Unter den Autoren fanden sich auch solche, die in der Zeitschrift im spaeteren Verlauf zum Teil heftig kritisiert wurden; zu ihnen gehoerten u. a. (in Klammern das Jahr ihres letzten Beitrags): Wolf Biermann (1980), Norbert Bluem (1976), Alice Schwarzer (1981), Guenter Wallraff (1985) und Gerhard Zwerenz (1992).